Diabetes mellitus

Der Mangel an Insulin oder die geschwächte Wirkung von Insulin erhöht den Blutzuckerspiegel und wird allgemeinhin als „Diabetes mellitus“ bezeichnet.

Hierbei wird in 2 Haupt-Typen unterteilt:

  • bei Mangel: Typ-1-Diabetes
    Unterzuckerung, Überzuckerung, Insulinwirkung, besondere Situationen, Kohlenhydratbestimmung und -berechnung, Insulinanpassung mit BE-Faktor, Korrektur des Blutzuckers mit Korrekturfaktor, Pumpentraining, Selbstmanagement und Lebensqualität uvm.
  • bei Insulinresistenz: Typ-2-Diabetes
    Diabetes Typ 2 kann zu erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Informieren Sie sich jetzt über Maßnahmen als Möglichkeit zur Prävention.

Diabetes in der Schwangerschaft „Gestationsdiabetes“, besser bekannt als „Schwangerschaftsdiabetes“, wird durch die Resistenz gegenüber Insulin dem Typ-2-Diabetes zugeordnet. Doch auch erblich und / oder gewichtsbedingte Auslöser können kennzeichnend sein.

In einer ersten Sprechstunde wird die Therapie auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst und durch regelmässiges Monitoring kann die gewählte Therapie auch zeitnah immer wieder den neuen Anforderungen angepasst werden.

Sie erhalten bei uns eine detaillierte Beratung bzgl. der für sie empfohlenen Therapiemöglichkeiten.

Labor Diagnose
  • Erstbehandlung von Typ 1- und Typ 2-Diabetikern
  • Beratung und Betreuung durch unsere Diabetesassistentinnen (DDG)
  • Betreuung von schwangeren Diabetikerinnen Diabetikern mit Insulinpumpen
  • Blutzuckerbelastungstests (oraler Glucosetoleranz-Test“; OGTT)
  • Untersuchungen auf diabetesbedingte Gefäß-, Nerven- und Nierenschäden
  • Behandlungsumstellung auf Insulin
  • Gestationsdiabetes („Schwangerschaftsdiabetes“)
  • Fussambulanz (Aktuell sind die Termine bei der Fussambulanz komplett ausgebucht. Diese ist daher nur als IGeL-Leistung zubuchbar)

Schwangerschaftsdiabetes

Bei den meis­ten Frau­en blei­ben die Blut­zu­cker­wer­te wäh­rend der Schwan­ger­schaft nor­mal. Bei Schwan­ger­schafts­dia­be­tes sind die Blut­zu­cker­wer­te erhöht. Damit nimmt das Risi­ko für­ sel­te­ne Geburts­kom­pli­ka­tio­nen etwas zu. Dieses Risi­ko kann aber oft schon durch eine Ernährungsumstellung und Bewegung nor­ma­li­siert wer­den.

Diagnostik einer Schwangerschaftsdiabetes

Sie haben Anspruch auf den Test, dieser wird in der Regel im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat durchgeführt. Die Kosten für den Test werden von den Krankenkassen übernommen.

Um eine Schwan­ger­schafts­dia­be­tes fest­zu­stel­len, ist ein Zucker­be­las­tungs­test (Glu­ko­se­to­le­ranz­test) notwendig.

Der Test misst, wie der Kör­per auf eine grö­ße­re Men­ge Trau­ben­zu­cker (Glu­ko­se) reagiert. Für die Mut­ter und das Baby bringt der Test kei­ne Risi­ken mit sich, aber man­che Frau­en emp­fin­den die süße Flüs­sig­keit als unan­ge­nehm.

Gewöhnlich trinkt die Mutter, nachdem sie mindestens 8 Stunden keine Nahrung zu sich genommen hat, eine Zuckerlösung mit 75 Gramm Traubenzucker.

Vor dem Trinken der Zuckerlösung, sowie nach ein und zwei Stunden nimmt der Arzt Venenblut ab und bestimmt den Blutzuckerwert im Plasma.

Schwangerschaftsdiabetes

Wenn einer der drei Blut­zu­cker­wer­te einen bestimmten Wert erreicht oder über­schrit­ten hat, wird die Dia­gno­se „Schwan­ger­schafts­dia­be­tes“ gestellt.

Das Ergeb­nis wird im Mut­ter­pass doku­men­tiert.

Betrof­fe­ne Frau­en erhal­ten zur weiteren Behandlung eine spe­zi­el­le Bera­tung.
Nur weni­ge Frau­en mit Schwan­ger­schafts­dia­be­tes haben so anhal­tend hohe Zucker­wer­te, dass sie Insu­lin sprit­zen soll­ten.

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Dr. med. Bettina Eckrich

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Dr. med. Gerd Nitzsche

Dr. med. Gerd Nitzsche

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Dr. med. Bettina Eckrich

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